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ALM Octane 15.0.60 – what’s new?

Das neueste ALM Octane-Update von Micro Focus bietet, neben einer Vielzahl an Verbesserungen, ein neues Feature, mit dem die Rentabilität von automatisierten Tests analysiert werden kann.

Automation ROI (Return on Investment)

Testautomatisierung spielt eine zentrale Rolle in der Beschleunigung von Entwicklungszyklen und der Kostenreduktion bei Regressionstests. Wie genau kann das aber quantifiziert werden? Das neue Feature „Automation ROI“ versucht genau das und nutzt dabei drei zentrale Metriken. Die erste Metrik „Automation coverage“ stellt dar, welchen Anteil die automatisierten Tests an der Testabdeckung haben. Daraus kann abgeschätzt werden, wieviel Arbeit bereits in die Testautomatisierung geflossen ist. 


Quelle: admhelp.microfocus.com/octane/en/15.0.60/Online/Content/UserGuide/articles_roi.htm

Dieser Anteil an automatisierten Tests wird zusammen mit der Anzahl an manuell durchgeführten Tests („Regression cost“) und der Entwicklungszeit („Development cycle time“) dargestellt. Über mehrere Releases kann so dargestellt werden, wie sich die Testautomatisierung auf die Kostenfaktoren von manueller Testausführung und Entwicklungszeit der Software auswirkt. Weitere Metriken lassen sich für die „Insight card“ erzeugen, wie beispielsweise die Anzahl an instabilen automatisierten Tests, was ein möglicher Kostenverursacher bei der Testautomatisierung ist.

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Neues Feature: Entity Relations Explorer

Über das Hilfsmenu von ALM Octane, kann nun der Entity Relations Explorer genutzt werden. Dieser erstellt eine grafische Darstellung zu den Beziehungen einzelner Entitäten. Ein hilfreiches Tool, das die Erstellung von API-Calls und OData-Reports erleichtert.

 

Quality Management

Die Ausführung automatisierter Tests kann auf unterschiedlichste Weise erfolgen, beispielsweise mit Hilfe von Micro Focus UFT oder aus einer IDE heraus. Für den Quality-Bereich wurde nun ein neues Feature eingeführt, dass es zusätzlich ermöglicht, automatisierte Gherkin-Tests direkt aus der Test Suite zu starten. Voraussetzungen sind Jenkins mit dem entsprechenden ALM Plugin ab Version 6.2, sowie Cucumber-JVM über Maven.

Eine weitere Verbesserung ist eine „Read-only“ Business Regel für Testskripte. Beispielsweise könnten so Testfälle nach dem Vier-Augen-Prinzip bearbeitet werden und dann vor einer weiteren Bearbeitung geschützt werden. Ebenfalls ergänzt wurde die Möglichkeit, Screenshots aus fehlgeschlagenen Testschritten direkt in einen Defekt zu kopieren.

 

Verbesserte Bedienung

ALM Octane bietet jetzt die Möglichkeit, über den Hotkey (Strg+q) die Funktion „Quick actions“ aufzurufen, was die Navigation in ALM Octane erleichtern kann.


Erweitertes Reporting

Beim Erstellen der Reports können neben „Child Entities“ auch weitere untergeordnete Entitäten in den Report aufgenommen werden. Diese Reports können individuell gestaltet werden, beispielsweise mit eigenen Kopf- und Fußzeilen sowie einem eigenen Logo. Sobald Reports erstellt wurden, wird unter „My Work“ eine Benachrichtigung angegeben.

Weitere nennenswerte Neuerungen kurzgefasst:

  • „Trend Widgets“ unterstützen nun selbsterstellte Felder („User Defined Fields“)
  • Vereinfachter Import von LDAP-Benutzern mithilfe einer CSV-Vorlage
  • Administratoren können Reiter in der Oberfläche, wie z.B. „Pull Requests“ für bestimmte Rollen ausblenden
  • Eigene Kommentare können überarbeitet werden mit entsprechender Berechtigung
  • E-Mails können direkt an ein ganzes Team versendet werden

Quelle: https://admhelp.microfocus.com/octane/en/15.0.60/Online/Content/WhatsNew/wn_latest.htm

Autor

Julian TölleIT-Consultant
Julian Tölle