Karriere Trainee

Automatisierung, Scrum und noch mehr

Frederick Wong bloggt über seinen Weg vom Trainee zum IT-Consultant und über seine spannenden Projekte.

Vor genau zwei Jahren gesellte ich mich zu dem Team der profi.com AG als frischer Trainee. Wow, wie schnell die Zeit verging. Bereits während des Trainee Programms war mir schnell klar, dass ich hier mein Know-How im Software-Testing sehr vertiefen konnte – dafür sind die Einarbeitungsphase und der versprochene schnelle Einstieg in die Praxis ideale Voraussetzungen. Vorausgesetzt natürlich auch, man sucht diese Herausforderung und hat keine Scheu, sich mit den Tools, den Kunden und dem „Lifestyle“ als IT-Consultant auseinanderzusetzen. Was man dafür im Gegenzug erhält? Spaß bei der Arbeit, Know-how, Kundenfeedback (beidseitig!) und viele wertvolle Erfahrungen in unterschiedlichen Städten, Unternehmen und natürlich auch Arbeitskollegen.

Spaß bei der Arbeit? Ja, das geht!
Viele sagen, dass Arbeit ernst genommen werden muss. Das stimmt auch. Aber es spricht nichts dagegen, auch dabei Spaß zu haben. Denn erst die Kombination aus seriöser Arbeitseinstellung und der Leidenschaft als IT-Consultant, die Kundenwünsche zu erfüllen (und sogar zu übertreffen) ergibt eine dynamische Energie, die zu sehr viel Kampfgeist, Kreativität und Konstruktivität (die drei Ks) führen. So macht der Job Spaß.

Bereits in meinem ersten Team bei der profi.com AG (den Trainees) setzte ich dieses Prinzip mit meinen Kollegen um. In einer kurzen Zeit von drei Monaten konnten wir dadurch die Basics der Testautomatisierung mit verschiedenen Tools sehr schnell erlernen. Für mich war vor allem das Arbeiten mit den mächtigen HPE Softwarelösungen für Funktionstests ein besonders spannendes Unterfangen. Wichtig hierbei ist es, den Grundunterschied bzw. die wesentlichen Vor- und Nachteile zwischen manuellen Tests und Testautomatisierung zu erkennen. Nur so kann man beim Kunden die richtigen Tools auch sinnvoll sowie gewinnbringend einsetzen. Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen engagierten Trainer im Traineeprogramm.

Know-how und Kundeneindruck schaffen
Anfang 2015 war es soweit – nach erfolgreichem Bestehen des Traineeprogramms – bekam ich die Möglichkeit, bei einer Online-Bank in Nürnberg einzusteigen, um das erlernte Wissen in der Testautomatisierung zu vertiefen und einen ersten Kundeneindruck zu gewinnen. Gemeinsam in einem Team mit Trainee-Kollege Artur und Bernhard als Mentor standen wir vor der Herausforderung, eine neue Web-Version einer Bankanwendung im Kundenbereich vollständig zu automatisieren. Eingesetzt wurden HPE Softwarelösungen wie ALM, UFT, BPT – genau das, was wir im Traineeprogramm vorbereitet hatten. Bei der Umsetzung der Aufgaben stimmten wir die Vorgehensweise stets zusammen ab und traten vor dem Kunden als DAS profi.com-Team auf. Einerseits konnten wir unser Know-how gegenseitig verstärken, andererseits schaffte das natürlich einen professionellen Eindruck bei unserem Auftraggeber. Auch individuell punkteten wir durch unsere Persönlichkeiten. Was danach passierte? Testautomatisierung hat in der Bank mittlerweile einen hohen Stellenwert. Eine Win-Win-Beziehung für uns Mitarbeiter, den Kunden und für die profi.com AG.

Im Spätsommer 2015 bot mir mein Vorgesetzter Thomas an, eine Zertifizierung zum Professional Scrum Master (PSM) zu machen. Dieses Angebot nahm ich natürlich dankend an und nachdem ich die Prüfung bestanden hatte, konnte ich das Erlernte auch direkt in einem Scrum-Projekt bei einer anderen Bank in Nürnberg praxisnah kennenlernen und mich konstruktiv einbringen. Auch hier folgte ich dem Prinzip der drei K‘s und kam sehr schnell bei meinem neuen Team aus Fachtestern verschiedener Unternehmen an.

Das Besondere in diesem Web-Großprojekt war, dass viele externe Unternehmen daran beteiligt waren, welche sehr eng miteinander und auch mit den internen Fachkräften zusammenarbeiten mussten. An „Day One“ dachte ich nur: WOW, das geht? Unglaublich, aber ja! Man muss nur wollen! Mit etwas Arbeit an der Kommunikation, einer Portion Geduld und natürlich konstruktiver Kreativität im Kollegen- und Kundenumgang kann man mächtig Eindruck schaffen. Vor allem, wenn man immer wieder darauf achtet, das einzubringen, was den anderen noch nicht eingefallen ist, um die Teamarbeit, die alltäglichen Herausforderungen und das allgemeine Projektziel voranzutreiben.

Wenn man Spaß und Vertrauen miteinander auf der Arbeit schafft, dann funktioniert auf diese Weise auch der Wissensaustausch wesentlich besser und man kann dadurch oft über den eigenen Tellerrand schauen. Beispiele: Testautomatisierung – man lernt von und auch mit Teamkollegen den Umgang mit fremden Tools, die beim Kunden eingesetzt werden sollen. Testdesign – wechselt man die Seite vom Automatisierer zum Fachtester mit Anwendungs-Know-how, versteht man erst so richtig die Stärken der Testautomatisierung und an welchen Stellen diese beim Testing einen besonderen Vorteil bringen. Scrum – in der Theorie klingt Scrum fantastisch, aber wie wird das in der Praxis eingesetzt bzw. umgesetzt? Im Web-Großprojekt, wo mehrere Teams aus Entwicklern, Product-Ownern und Testern zusammenarbeiten müssen, wird es erst klar, dass Scrum ein Framework ist und keine Methodik. Zudem lernt man auch abteilungsübergreifend zu kommunizieren und an Stellen mitzuhelfen, wozu man ursprünglich keine Berührung hat.

Life & Style
Vor zwei Jahren lernte ich die profi.com AG kennen und es wurde sehr schnell deutlich, dass es jede Menge Action, Spaß und Know-how gibt, was man mitmachen und mitnehmen kann. Ich hatte mich schon früh gefragt, was ich in meinem Berufsleben erleben möchte? Ich möchte viel kennenlernen – neue Städte, neue Unternehmen und neue Arbeitskollegen (auch von anderen Unternehmen). Und genau das bot mir die profi.com AG. Sehr schön ist vor allem, dass im Personalgespräch darauf Wert gelegt wird, welche persönlichen Vorstellungen man von der beruflichen Weiterentwicklung hat und es je nach Möglichkeit auch umgesetzt wird. Alles was man dafür bereithalten sollte – Abenteuerlust, Anpassungsfähigkeit und  Leidenschaft.

 

 

Autor

Frederick Wong IT-Consultant
Frederick Wong