Karriere

Das gewohnte Denken verlassen

Unsere Trainees probieren sich auch an fachfremden Aufgaben aus.

von Aurel Gerisch

In der letzten kurzen Woche betrachteten wir das Application-Lifecycle-Management-Werkzeug von HPE nochmal aus der Administrations-Perspektive. Dafür setzten wir einen Server auf und installierten darauf HPE ALM und MS SQL als Datenbank. Nach der Installation richteten wir dann HPE ALM über die Site-Administration ein und erstellten verschiedene Projekte und wiesen Nutzer zu. Als Administratoren passten wir zudem dann noch die erstellten Projekte im Customizing an, um uns selbst konfigurierte Sichten auf HP ALM zu erstellen.

Neben den klassischen Testtools hatten wir zudem die Gelegenheit, mal über den Tellerrand hinauszuschauen und uns mit Aufgabenstellungen aus anderen Fachbereichen zu beschäftigen. So kamen wir dazu, eine geplante neue Landingpage der profi.com AG zu bewerten und ein Feedback mit Verbesserungsvorschlägen abzugeben. Auch hatten wir Gelegenheit, uns mit der internen SAP-Anwendung auseinanderzusetzen und versuchten, eine Lösung für ein Problem aus dem Betriebsbereich umzusetzen. Diese Aufgaben ließen uns auch mal in andere Bereiche hineinblicken und trainierten unsere Fähigkeit, gewohnte Denkmuster zu verlassen.

Funktionales Testen als Teamaufgabe
Anfang dieser Woche begann unser erstes kleines Gruppenprojekt. Vorbereitet mit Grundlagen zu ISTQB starteten wir in die nächsten zwei Wochen. Das Projekt steht unter der Überschrift: funktionales Testen. Wir überlegten uns ein Testkonzept nach der Vorlage von IEEE 829-1998, in dem wir die Methoden und den Ablauf der geplanten Tests beschrieben. Mit Hilfe von HPE ALM schreiben wir Testfälle aus gegebenen Anforderungen (Requirements), passen deren Testkonfigurationen an und bündeln diese in Test-Sets, um sie anschließend manuell zu testen und daraus ansprechende und informative Reports zu erstellen.

Unser Testobjekt dafür ist ein interner Webshop. Die Testfälle werden nächste Woche von uns dann manuell ausgeführt. Theoretisch wäre auch eine Automatisierung mit HPE UFT möglich, aber für die kurze Zeit von zwei Wochen bei einem Team von drei Trainees wäre der Vorbereitungsaufwand im Vergleich zum manuellen Test nicht umsetzbar. Jeder Tag in der Woche begann dann für uns mit einem kurzen Jour Fixe mit unserem Projektleiter. Dabei berichteten wir über unsere Fortschritte, klärten offene Fragen und besprachen das weitere Vorgehen für den aktuellen Tag.

Autor

Björn Fröbe Marketing Manager
Björn Fröbe

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Tel.: +49 351 44 00 8292
Mobil: +49 171 93 64 362
E-Mail: bfroebe@proficom.de

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