Karriere

Kommunikation und Konfiguration

Persönliche und fachliche Weiterbildung in Woche Zwei

von Jan Trinckauf

Voller Tatendrang haben wir unsere zweite Woche begonnen. Am Montag setzten wir das Webseiten-Hacking-Spiel fort. Einige der späteren Level waren nur noch mit Hilfe zu lösen, da hier Wissen über Webseitenprogrammierung/PHP erforderlich war. Andere wiederum konnte man mit ein bisschen Knobeln auch selbst bewältigen. Am Nachmittag startete Stefan mit uns die Einführung in „Puppet“, ein Tool zur automatisierten Einrichtung von Clients. Die Konfiguration des Masterservers dauerte bis zum Feierabend, konnte allerdings noch nicht abgeschlossen werden. Da ich mit Puppet noch keine praktischen Berührungspunkte hatte, lernte ich hier jede Menge Neues.

Am Dienstag startete Mario Schulze dann seine Schulung zu Kommunikation und Präsentation. Zuerst stellte er klar, dass es sich hierbei nicht um eine Schulung im klassischen Sinne handelt, bei der er Vorgaben und Best Practices durcharbeitet, sondern dass es hierbei um das Erkennen der persönlichen Stärken und Schwächen bei der Kommunikation mit anderen geht. Konkret riet er mir u. a. nicht künstlich meine Redegeschwindigkeit zu drosseln, sondern lieber kurze Pausen, z. B. beim Wechseln der Tafelseite, einzubauen, um den Redefluss besser zu dosieren.

Grundlagen der Automatisierung kennengelernt
Am Mittwoch stand der Abschluss der Puppet-Konfiguration auf dem Programm, im Besonderen das Verfassen der Manifeste. Wir entschlossen uns, die einzelnen Aufgaben für das Installieren von Paketen oder das Anlegen von Nutzern zu modularisieren. Diese Lösung hat gegenüber der Deklaration aller Anweisungen im Hauptmanifest den Vorteil, dass man kleine und übersichtliche Manifeste für jede Aufgabe erstellen kann und so leichter den Überblick behält, bzw. bestimmte Anweisungen einfach aus dem Hauptmanifest entfernen kann, das Modul aber erhalten bleibt.

Alles in allem habe ich viel über Puppet gelernt. Ein spannendes Werkzeug, das v.a. für die Cloudautomatisierung von großem Nutzen sein wird. Ich habe Stefan diesbezüglich auch ein paar Fragen gestellt, wie denn v.a. in großen Cloud-Umgebungen mit einer starken Fluktuation an Virtuellen Hosts die eindeutige Vergabe von Hostnamen sichergestellt wird. Hier kommt natürlich die Namensauflösung über DNS zum Einsatz und Hostnamen bestehen meist aus eindeutigen Hashes, so dass es selten vorkommt, dass ein Name wiederholt vergeben wird und sich Zertifikatskonflikte ergeben.

Am Donnerstagnachmittag gab uns Stefan noch ein paar Aufgaben. Es sollte eine Linux-VM aufgesetzt werden. Wir sollten versuchen, das grafische Tool für Puppet einzurichten (Passenger) und das Puppet Manual sollte überarbeitet werden. Da ich bei der Installation der VM am wenigsten lernen würde und Aurel sich gerne mit das Puppet-GUI vornehmen wollte, befasste ich mich den Rest des Nachmittages mit dem Manual.

Freitag, kurz nach Mittag, gaben wir Trainees dann unseren offiziellen Einstand mit den profi.com-Kollegen. Daniel hielt eine kurze und gelungene Ansprache und anschließend gab es gemütliches Beisammensein mit Sekt und Kuchen.

Mein Fazit
Zusammenfassend lässt sich über die Woche sagen, dass ich einiges über die Automatisierung mittels Puppet gelernt habe. Ich bin schon sehr gespannt, wann ich im Rahmen eines richtigen Projekts damit arbeiten werde. Mario Schulze hat mich mit der Schulung zu Kommunikation und Präsentation sehr beeindruckt. Den Hauptpunkt, den ich persönlich für die nähere Zukunft daraus mitnehme, ist, dass ich mich während der Traineezeit nicht nur auf meine fachliche Fortbildung konzentrieren sollte, sondern dass ich auch an der Wirkung meiner Person als Ganzes arbeiten muss.

Autor

Björn Fröbe Marketing Manager
Björn Fröbe

Büro Dresden
Tel.: +49 351 44 00 8292
Mobil: +49 171 93 64 362
E-Mail: bfroebe@proficom.de

XING
LinkedIn