Trainee Karriere

Manuelle Tests, Defects und ein Abschlussreport

Die 6. Woche des Traineeprogramms stand ganz unter dem Motto "Software Testing profi.com-Cup". Studenten der Informatik (1.-4. Semester) von der TU Dresden waren am 17.05. bei uns vor Ort, um sich auf Fehlersuche im Tool Cloud Service Automation zu begeben und möglichst viele Fehlerquellen ausfindig zu machen.

Der Nutzer ist mit Hilfe der Anwendung in der Lage, virtuelle Maschinen zu deployen. Hier müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, zum Beispiel das Anlegen eines passenden Netzwerks durch die Benutzerrolle Manager. Diese und andere Zusammenhänge wollten wir mit Hilfe der Tests kontrollieren und absichern. Unsere Aufgabe bestand dabei darin, dem Entwickler-Team in Form von manuellen Tests zuzuarbeiten und damit die Fehler zu bestätigen, welche zugelassen bzw. erwünscht sind sowie unerwünschte Fehler aufzudecken, damit sie bis zum Test-Cup gefixed werden können.

So starteten wir montags mit unserem ersten Treffen mit dem „Kunden“. In diesem Zusammenhang stellte Andrea Buschendorf unsere Kundin dar. Damit stand unsere erste Aufgabe fest: Aufnahme und Aufbereitung der Anforderungen. Diese stellten wir in HPE ALM ein. Wichtig war, dass jede Anforderung am Ende auch durch einen Test abgedeckt werden kann. Der Projektfokus lag neben dem Testen auch darin, sich an den gegebenen ISTQB-Standard zu halten und danach zu arbeiten. Nach diversen Rückfragen und Klarstellungen konnten wir Andrea die Struktur sowie die Anforderung zum Gegenchecken überreichen.

Danach konnten wir weitere Überlegungen zum Erstellen und Durchführen der Tests anstellen. So ergab es sich, dass der Dienstag und der Mittwoch zur Erstellung der manuellen Tests genutzt wurde. Neben diversen positiven Tests legten wir auch negative Tests, Funktionstests, GUI- und Berechtigungstests an.

Nach dem Erstellen der Tests legten wir ein neues TestLab an, um unsere Tests zu gruppieren und somit alle gegebenen Anforderungen abzudecken. Nun konnte das manuelle Testen starten. Wir führten die Tests durch und dokumentierten alle Ergebnisse. Das Entwicklerteam schaffte es letztendlich bis Freitagmorgen, einen guten Stand zu liefern und wir konnten unsere Tests erneut und vollständig durchführen. Die gefundenen Fehler stellten wir als Defects im ALM ein. Zum Abschluss legten wir mit Hilfe eines erstellten ALM Templates einen Report an. 

Autor

Diana Heider Trainee
Diana Heider