Qualitätssicherung Entwicklung

Mehr Effektivität in der Softwareentwicklung und -bereitstellung – Teil 1

Aurel beschäftigt sich mit dem Tasktop Integration Hub, einer Lösung zur system- und toolübergreifenden Steigerung der Wertschöpfung in der IT.

Im ersten Teil meines Artikels gehe ich auf die grundlegenden Aspekte und Herausforderungen ein, welche die Softwareentwicklung und der Einsatz von unterschiedlichen Tools in modernen Unternehmen mit sich bringen.

Im zweiten Teil lesen Sie, wie der Tasktop Integration Hub mit seinem modellbasierten Ansatz den Projektüberblick und die Kollaboration zwischen Teams erheblich verbessert, indem er Integrationen zwischen dutzenden Tools auf einfache Weise herstellt.

Ich habe eine - zugegeben - recht gewagte These: Jedes Geschäft ist ein digitales Geschäft. Schauen wir nur auf Airbnb in der Hotelbranche, Uber bei Taxis, Netflix bei Filmen, Amazon im Einzelhandel. Traditionelle Geschäftsmodelle, Infrastrukturen und Vorgänge sind dabei, sich drastisch zu wandeln, da digitale Ideen und Software zunehmend den Status quo verändern. Sie sehen schon was passiert, denn die Botschaft ist eindeutig: "Zieh mit oder bleib zurück!" Anders gesagt "Liefere Innovationen oder stirb!"

Die meisten CIOs sind sich dieser Spielregel bewusst und sehen sich der Herausforderung gegenüber, den Entwicklungsprozess von Software zu optimieren. Anfänglich mögen diese Bestrebungen Erfolg bringen doch mit zunehmender Größe des Vorhabens kommen Prozesse erfahrungsgemäß ins Stocken. Zu viele Tools, zu viele beteiligte Menschen und Aufgabengebiete. Die sogenannte „Toolchain“ ist fragmentiert und das volle Potential kann nicht ausgeschöpft werden. Doch warum ist da so?

Fragmentierung führt zu hohen manuellen Aufwänden und Mehrkosten
Das Problem besteht darin, dass die besten Tools der jeweiligen Aufgabengebiete meist nicht zusammenarbeiten und so Brüche zwischen verschiedenen Teams entstehen. Daraus resultieren wachsende manuelle Tätigkeiten, die zu steigenden Kosten, verlangsamten Prozessen und frustrierten Mitarbeitern führen. Hinzu kommt eine fehlende Übersicht über den Gesamtprozess, wodurch es schwierig ist, für das Management eine aussagefähige Grundlage für Geschäftsentscheidungen zu bekommen.

Unternehmen führen kontinuierlich neue Tools ein, die einzelne Bereiche verbessern, zum Beispiel für Testautomation, Anforderungsmanagement, Agiles Management und andere. Durch Nutzung dieser Tools werden hauptsächlich Artefakte erzeugt, die wiederum für Kollegen aus anderen Bereichen relevant sind. Beispielsweise sind die Akzeptanzkriterien einer User Story, die im Rahmen der Anforderungsanalyse in JIRA angelegt wird, von Bedeutung für die Softwareentwicklung und den späteren Test über beispielsweise HPE ALM/QC. Jedoch gibt es einen Bruch zwischen den verschiedenen Systemen, wenn diese nicht synchronisiert werden.


Abbildung 1: Eine framentierte Toolchain bietet keine durchgängige Projektübersicht

Tools, welche diese Aufgaben erledigen können, gibt es schon lange. Synchronisationswerkzeuge gleichen Artefakte Punkt zu Punkt zwischen verschiedenen Systemen ab und legen auch Artefakte von System A in System B an. Auf dem Markt gibt es viele hilfreiche Werkzeuge die das können und mit etwas Konfigurationsaufwand eine Synchronisation zwischen mehreren Systemen herstellen. Je komplexer die Toollandschaft, desto komplexer jedoch auch die Synchronisation. Dies stellen wir immer wieder in Beratungsprojekten fest. Mit der Entscheidung für ein Tool sollte daher immer auch der Aspekt der Skalierbarkeit betrachtet werden.


Abbildung 2: Unterschiedlichste Tools werden in die Wertschöpfungskette integriert

Weiterhin möchten Entscheidungsträger gerne Metriken und Dashboards in Echtzeit haben, um Prozesse zu optimieren oder den Fortschritt zu überwachen. Das ist auch mit bestehender Synchronisation nahezu unmöglich, wenn es ein ganzheitlicher Überblick sein soll. Aber jeder ist sich bewusst, dass der einzige Weg einen Prozess zu optimieren nur über eine ganzheitliche Betrachtung erfolgen kann.

Was gibt es also noch außer Synchronisation? Der Schlüssel ist die Integration der Wertschöpfungskette.

Wenn wir über eine einheitliche Wertschöpfungskette in der Software-Entwicklung reden, müssen die verschiedenen Tools im Software-Lifecycle zusammengebracht werden. Unser Partner Tasktop hat dazu Anfang des Jahres ein neues Produkt auf den Markt gebracht, welches die Team-Effektivität und Projekt-Sicht erheblich verbessert. Im zweiten Teil des Beitrages gehe ich auf die Vorteile des Tasktop Integration Hub ein und erkläre, warum der modellbasierte Ansatz die Integration neuer Tools enorm erleichtert.