Sabrina hilft in Afrika

Seit Ende März ist Sabrina Fischer, die uns während ihres Studiums im kaufmännischen Bereich unterstützt, in Tansania auf der Insel Sansibar unterwegs. Nicht im Urlaub, sondern im Rahmen ihres sechsmonatigen Praktikums.

Als "Freiwillige" unterstützt sie ein Waisenhaus in Bububu, einem kleinen Ort in der Nähe von Stone Town (Sansibar Stadt). Ihre Schilderungen der Situation vor Ort regen zum Nachdenken an, wenn sie schreibt:

„In Tansania gibt es Schätzungen zufolge ungefähr 4 Millionen Kinder unter 14 Jahre, die nicht angemessen versorgt werden (bei einer Bevölkerung von 38 Millionen Tansaniern!). Ein Teil dieser Kinder sind Waisen, von denen viele ihre Eltern durch AIDS verloren haben. Andere wurden von unverheirateten Müttern ausgestoßen, da der uneheliche Nachwuchs gesellschaftlich nicht akzeptiert wird oder weil die Mütter selbst die grundlegende Ernährung eines Kindes sich nicht finanziell leisten können. Selbst manche intakten Familien sind so arm, dass sie sich dazu gezwungen sehen, sich von ihren Kindern zu trennen, um selbst überleben zu können. Eine weitere Gruppe von Kindern ist vor häuslicher Gewalt geflüchtet, die oft durch Alkoholismus, Drogenmissbrauch der Eltern oder durch Aberglauben begründet ist.

Viele dieser Kinder, die aus den erwähnten oder anderen Gründen nicht auf den Rückhalt einer Familie zählen können, leben ein erschreckendes Dasein als Straßenkinder und versuchen durch Betteln, Diebstahl oder Prostitution zu überleben. Man sieht diese Kinder zerlumpt alleine oder in kleinen Gruppen durch die Straßen von Städten ziehen oder in Hauseingängen übernachten. In Dörfern schlafen sie in Scheunen oder Ställen. Andere Kinder - besonders Mädchen - leben bei Verwandten oder sonstigen Familien als Kinder „zweiter Klasse“, die in Bezug auf Ernährung, Unterbringung und Bildung weit hinter den leiblichen Kindern dieser Familien stehen und oft als „Arbeitssklaven“ ausgebeutet werden. Diese „rechtlosen“ Kinder stehen auf der untersten Stufe der Gesellschaft und sind oft Zielscheibe körperlicher Gewalt, Erniedrigung und sexuellen Missbrauchs.“

Es gibt eine Reihe von Organisationen, die benachteiligten Kindern helfen und an die Freiwillige vermittelt werden. Vor Ort werden die Freiwilligen eingesetzt, um die Kinder zu unterrichten, mit ihnen zu spielen, Aktivitäten durchzuführen (Tanz, Ausflüge, Sport etc.) und um die Kinder von der Hausaufgabenbetreuung über das Essen bis hin zur Körperpflege zu unterstützen.

Weitere Hilfe ist nötig
Die Organisationen haben jedoch nicht genügend finanzielle Mittel, um die Freiwilligendienste finanziell zu tragen. Deshalb ist Sabrina auf Unterstützung angewiesen, um die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Telefon oder Bastelmaterial für die Kinder zu tragen. Dafür hat sich das Modell bewährt, dass über die sechs Monate hinweg von jedem "Unterstützer" monatlich ein kleinerer Betrag an den Freiwilligen überwiesen wird. Natürlich ist es auch möglich, einen einmaligen Betrag zu spenden.
Wer daran interessiert ist, was Sabrina erlebt hat und wer sie unterstützen möchte, kann sich unter pc-marketing@proficom.de weitere Informationen sowie einen ersten ausführlichen Reisebericht holen. Im Gegenzug könnt ihr Updates über einen E-Mail Verteiler oder eine Facebook-Gruppe erhalten, wo sie ihre Erlebnisse und Eindrücke mit euch teilt.

Autor

Björn Fröbe Marketing Manager
Björn Fröbe

Büro Dresden
Tel.: +49 351 44 00 8292
Mobil: +49 171 93 64 362
E-Mail: bfroebe@proficom.de

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