Karriere Trainee

Testkonzept nimmt Gestalt an

Aurel kämpft mit der Dokumentation und hofft auf Testautomatisierungspotential.

von Aurel Gerisch

So langsam nähert sich das Testkonzept, wie auch unsere Traineezeit, dem Ende. Die Zeit bisher verging wie im Flug und nun sind schon die letzten vier Wochen angebrochen. In diesem Monat werde ich weiterhin intern für ein Entwicklungsprojekt an der Qualitätssicherung arbeiten. Seit meinem letzten Beitrag hat sich viel getan. Das Testkonzept beschränkt sich nun nicht mehr nur auf die Automatisierung sondern auf das gesamte Projekt.

Ich habe mich durch Dokumentationen gewühlt – recherchiert, Grafiken erstellt, Begriffe definiert und das Konzept neu angepasst. Hier zeigte sich auch, dass es manchmal sehr schwierig sein kann, ein gemeinsames Verständnis für Begriffe zu entwickeln - auch wenn an der gleichen Aufgabe gearbeitet wird. Eine Komponente sieht jeder aus einem anderen Blickwinkel und hat eigene Vorstellungen was er darunter versteht. Im Rahmen des Testkonzepts ist es jedoch wichtig, gemeinsame Begrifflichkeiten festzulegen damit alle im Team genau wissen was getestet wird. Mindestens genauso wichtig wie die Testobjekte auf den einzelnen Stufen sind auch die verschiedenen Vorgehensweisen, die angewendet werden. Jede Stufe vom Komponententest über den Integrationstest und den Systemtest bis zum Abnahmetest verfolgt unterschiedliche Zielstellungen und erfordert ein systematisches Vorgehen.

Im Team sind wir deshalb gemeinsam zusammengekommen, um uns über die verschiedenen Vorgehensweisen und die mögliche Umsetzung im Projekt zu unterhalten. Da die Tests später im agilen Umfeld durchgeführt werden sollen ist es zudem wichtig, auch agile Testmethoden für das Konzept zu berücksichtigen.

Da die Entwicklung inkrementell abläuft, kommen laufend neue Anforderungen hinzu und bestehender Content wird geändert. Dadurch ist es schwierig, eine umfassende Dokumentation sicherzustellen. Ich denke jedoch, dass sich mit der Zeit eine praktikable Lösung finden lässt, welche einen für das Projekt angemessenen Dokumentationsrahmen sicherstellt.

Automatisiert oder manuell - welcher Test ist wann der richtige?
Ein weiteres interessantes Thema, welches im Zusammenhang mit der Testvorgehensweise steht, ist die Einschätzung ob sich Testautomatisierung realisieren lässt und ob sich der Aufwand dafür lohnt. Dazu muss die jeweilige Aufgabe nach den Gesichtspunkten der Ausführung - oft oder wenig - und der Komplexität - simpel oder komplex - beurteilt werden.

Ich hoffe, dass sich am Ende viel Automatisierungspotenzial ergibt, denn bei guter Automatisierung

  • können Fehler frühzeitig gefunden werden,
  • stupide manuelle Regressionstests entfallen,
  • ein aussagefähiges Reporting durch flächendeckende Testberichte sichergestellt werden und
  • eine bessere Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Tests gewährleistet werden.

Autor

Björn Fröbe Marketing Manager
Björn Fröbe

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