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UFT 14.00 - Test Combinations Generator

Neues Feature bei UFT 14.00 - der "Test Combinations Manager" für GUI-Tests. Wir stellen die Neuerung vor.

Ein Feature in der HPE UFT Version 14.00 ist der „Test Combinations Generator“ für GUI-Tests. Der Generator kombiniert verschiedene Testdaten in drei unterschiedlichen Varianten.

Voraussetzung ist, dass ein GUI-Test mit mindestens zwei Parametern definiert wurde, welche in der globalen Datentabelle in dem oberen Spaltenfeld eingetragen worden sind.

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Der GUI-Test muss vorher gespeichert werden, um anschließend den „Test Combinations Generator“  zu öffnen und danach verwenden zu können.

Zunächst werden im Schritt 1 Parameterwerte manuell eingegeben, per Excel importiert oder entsprechend vorgegebener Muster (z.B. Vor- und Nachname, Mailadresse, MAC-Adresse, IP-Adresse, regular expressions, …) generiert. 

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Folgendes Bild zeigt die Definition, der zu generierenden Testdaten, für die zuvor erstellten Parameter.

In dem Bereich „Parameter Values“ ist es möglich, die einzelnen Wertepaare als „Happy Path“ und „Error Path“ zu markieren, siehe nachfolgender Screenshot. Das heißt, dass die Testdaten, welche mit „Happy Path“ bzw. grün markiert sind, keine Fehlermeldung oder Ausnahmen erwarten. Sind diese hingegen rot markiert, was dem „Error Path“ entspricht, werden Fehlermeldungen oder Ausnahmen erwartet (für Negativtests geeignet).

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Nachdem mindestens ein Wert in jeder Spalte existiert, kann mit Schritt 2 „View Combinations“ fortgefahren werden. Die Kombinationen der Testdaten kann linear, paarweise, oder tripleweise festgelegt werden.

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Anhand dieser Auswahl werden die Kombinationen erstellt.

Der Umfang der zu verwendeten Testdaten kann anhand eines Filters, zu finden rechts oben in der Ecke vom „Test Combinations Generator“, eingestellt werden. Auswahlmöglichkeiten sind „Happy Path“, „Error Path“ sowie „Regular Path“‘.  Aus den drei Varianten muss mindestens eine ausgewählt werden, Mehrfachauswahl ist möglich.

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Nachdem die Filterung abgeschlossen ist, sollte ein entsprechender Konfigurationsname vergeben werden. Die Erstellung von mehreren Konfigurationen aus Beispieldaten kann mit Hilfe unterschiedlicher Filter bzw. erneuter Generierung von Beispieldaten passieren.

Abschließend können die Testdaten in den Testfall importiert werden, wodurch diese in die globale Datentabelle überführt werden. So ist es möglich innerhalb kürzester Zeit und mit vergleichbar wenig Aufwand verschieden viele Beispieldaten zu erzeugen.

 

Autor

Michelle Riemer IT-Consultant
Michelle Riemer