Trainee Karriere

Von Lasttests über Kommunikation zur Cloud- diese Woche war wirklich alles dabei!

von Heiko Fichtl

Nach einem langen und erholsamen Osterwochenende startete diese Woche am Dienstag mit der ersten „LoadRunner“-Schulung durch Christoph Richter. Einleitend wurden Grundlagen des Last- und Performance-Testings vorgestellt. Dabei wurde auf die Motivation für solchen Tests ebenso eingegangen wie Zielstellungen, Arten von Tests sowie mögliche Tools für die Umsetzung eben dieser Anforderungen. Dabei wurde der „HP LoadRunner“ als Quasi-Standard herausgestellt.
Darauf aufbauend wurden die Basics des „LoadRunners“ durch Christoph Richter zunächst vorgeführt und grundlegende Arbeitsabläufe erläutert. Die drei Hauptbestandteile „Virtual User Generator“, „Controller“ und „Analysis“ wurden in der Funktionsweise erklärt und in den zuvor aufgezeigten Grundlagenkontext eingeordnet. Den Abschluss des Tages bildete das Setup des „LoadRunners“ auf den virtuellen Maschinen der Trainees. Ein kurzes Probieren des „Virtual User Generator“ beendete den Tag mit der Aussicht am Dienstag praktisch unter Anleitung das Tool zu testen.

Wie bereits der Ausklang des Dienstages andeutete, stand der Mittwoch unter dem Motto, den HP „LoadRunner“ praktisch auszuprobieren. Das primäre Tool war dabei der „Virtual User Generator“. Neben der Anleitung der verschiedenen Schritte gab es von Christoph Richter stets Tipps zu „Best Practise“ und Anekdoten aus dem Berufsalltag.

Am Donnerstag stand dann eine Softskill-Schulung auf der Agenda. Geleitet wurde diese vom Vorstand Mario Schulze. Thematisiert wurden Kommunikation und Präsentation. Im Laufe des Tages wurden zwei verschiedene Präsentationen mit unterschiedlicher Vorbereitungszeit gehalten und anschließend mit Feedback aus der Gruppe und vom Trainer ausgewertet. Mario Schulze sensibilisierte für verschiedene kleine Dinge, die unterbewusste Wirkungen hervorrufen. Beispiele sind der Einsatz von Farben zur Akzentuierung oder das Zeichnen mentaler Bilder für das Gedächtnis der Zuhörer. Ebenfalls wurde die Bedeutung der Vorbereitung herausgearbeitet, hier können bereits kleine Fragen viele Informationen über die Zuhörer hervorbringen. Diese Metadaten bergen ein großes Potenzial zur Verbesserung von Vorträgen.

Der Freitag war der Einführung in die HP-Automatisierungsumgebungen für den Cloudbereich gewidmet. Nach den einführenden Worten zu den Grundlagen, wurden die Bestandteile „Marketplace Portal“, „Cloud Server Automation“ und „Operation Orchestration“ vorgestellt. Nach einer kurzen Anleitung wurde in der Anwendung „Operation Orchestration Studio“ versucht einige kleine Programmieraufgaben zu lösen. Das ungewohnte Umfeld mit den Drag’n’Drop-Operationselementen sorgte für einige knifflige Momente, obwohl die zu lösende Aufgabe eigentlich simpel war. In der folgenden Woche geht es weiter mit Themen rund um das Thema Cloud und wir sind schon sehr gespannt darauf.

Autor

Heiko Fichtl Associate IT-Consultant
Heiko Fichtl