Qualitätssicherung

Was steckt hinter "IT Operations"?

So sieht der Weg von der Bestellung des Kunden bis zur Bereitstellung der IT-Komponenten aus.

Uns so sieht der Kunde seine Bestelloberfläche als Onlineportal.

Andrea Buschendorf erklärt aus ihrer Perspektive, was man sich unter "IT Ops" vorstellen kann und welche Herausforderungen dabei zu meistern sind.

Mein Name ist Andrea und ich bin im Bereich IT-Operations tätig. "IT-Ops, was ist das?", werde ich dann immer wieder gefragt. Doch zunächst möchte ich erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass ich das mache, was ich heute mache. Alles fing mit dem profi.com-Traineeprogramm an. Dort wurden uns die Bereiche der Firma vorgestellt - Applications, Operations und Security. Nach einigen Workshops war mir klar - ich möchte unbedingt zum Applications Bereich. Denn das Tool HP Application Lifecycle Management hatte ich schon während meiner Bachelorarbeit kennengelernt und die Testautomatisierung mit UFT hat mir richtig Spaß gemacht. Die Einführung in HP Operations Orchestration, dem Automationstool von HP, war zwar interessant, aber mir fehlte einfach der Aha-Effekt, die Begeisterung.

Aus der Not eine Tugend machen
Die Entscheidung war also gefallen und ich konnte in der Vertiefungsphase des Traineeprogramms noch mehr Testautomatisierungstools und -techniken kennenlernen. Alles war wunderbar, doch schon während des praktischen Einsatzes kam ich vom Weg ab, was auch den Grundstein für alle weiteren Entscheidungen legte. Ich hatte die Wahl zwischen manuellem Testen und der Erstellung eines automatisierten Systemtests. Leider fehlte mir beim manuellen Testen die Programmiersprache. Also entschied ich mich für ein Thema, das mir vollkommen neu war. Parallel dazu startete ein Projekt, das in der Zwischenzeit um ein Vielfaches gewachsen ist. Irgendwann war also meine Praxisphase während des Traineeprogramms beendet und ich stand bereit für die Kundenwelt, um Testpläne zu schreiben, Tests zu automatisieren und bei der Fehlerbehandlung zu unterstützen. So zumindest die Theorie.

Mein erster eigener Workflow
Denn während ich meine Ziele und Wünsche hatte, kam Michael Lötzsch auf mich zu und schmiss alles über den Haufen. Er erzählte von einem Projekt, das vielfältige Aufgaben hatte, in einem internationalen Team und das die Tools HP OO, HP CSA und HP SA nutzte – IT-Operations also. Ohne wirklich darüber nachzudenken sagte ich "Ja". Die Einarbeitungsphase anschließend war nicht einfach. Die ganzen Tools kennenzulernen, die dann auch noch alle miteinander kommunizieren sollen und das am besten noch schnell und richtig, hat mich zwischenzeitlich auch an meiner Entscheidung zweifeln lassen. Aber ich gebe nicht auf. Also habe ich mich an immer größer werdende Aufgaben gewagt. Zunächst durfte ich bestehende Workflows testen, mit Auswertung per Notizzettel. Aber als ich dann selbst meinen ersten eigenen Workflow „gebastelt“ habe, mit den kleinen und großen Schwierigkeiten, war das Interesse da. Wenn man erstmal verstanden hat wie die Systeme zusammenhängen, wie ein Workflow arbeitet, welche Tücken es gibt, wird es lange noch nicht langweilig. Man lernt dabei so viel mehr als nur diese Tools kennen. Ob Windows, Linux, Azure, vCloud, Asset Manager, Datenbanken oder Active Directory - alles Teil eines Projekts.

Unser täglich Brot: IT aus der Cloud
Damit kommen wir der Antwort schon näher, was unser Operations-Team tagtäglich macht. Unser Ziel ist es, IT-Infrastruktur, Software und Administrationsprozesse kundenbasiert bereitzustellen. Die Umsetzung erfolgt mithilfe eines Automatisierungstools, mit dem Arbeitsabläufe erstellt werden. Diese Workflows dienen als Orchestrierung von Komponenten, ähnlich eines abstrahierten Programmcodes. Schritt für Schritt ergibt sich ein Ablauf, der durch Parametrisierung gesteuert wird. Das Starten ist sowohl manuell als auch automatisiert möglich, zum Beispiel zu einer bestimmten Zeit oder unter bestimmten Bedingungen. Es können auch mehrere Workflows in einer festgelegten Reihenfolge ausgeführt werden. Dadurch kann der Kunde beispielsweise in einem Portal Infrastruktur- und Softwarepakete nach eigenem Wunsch zusammenstellen und erhält das gewünschte Ergebnis, indem im Hintergrund unsere Workflows ausgeführt werden. Wenn in kürzester Zeit alles bereitsteht, ist der Kunde zufrieden, unsere Arbeit aber noch nicht getan. Denn neue Ideen lassen nicht lange auf sich warten, die konzeptioniert, designt, implementiert und gewartet werden müssen.

Wenn Du darüber noch mehr erfahren möchtest oder sogar Interesse hast, unser Team tatkräftig zu unterstützen, kannst Du mich gerne kontaktieren oder Dich hier direkt bewerben.

Autor

Andrea Buschendorf IT-Consultant
Andrea Buschendorf

Dresden